Geschichte:
Die
Veste Peigarten 1/3
Das
adelige Gut und das gleichnamige Schloss gehen auf
die Zeit der Kolonisation im 11. Jahrhundert zurück.
Innerhalb der Wehr- und Befestigungsanlagen
des Thayaringes sicherte
Peigarten strategisch wichtige Furten für die
Verbindung Raabs - Litschau.
Eine Nebenstrasse des Böhmsteigs,
einer wichtigen Nord-Süd Verbindung, die von
der Donau über Zwettl, Waidhofen, Thaya, Dobersberg
und Zlabings nach Prag führte, ging über
Peigarten unterhalb des Schlosses nach Landstein,
Neubistritz und Tabor.
Kurz
nach Weihnachten das Jahres 1200 schienen die Peigartner (Chonrad
von Peygarten und sein Bruder Eberhard) erstmals urkundlich
auf.
Am 1. Mai 1375 gelangt die Burg und
der Grundbesitz an das ritterliche Geschlecht des
Jakob Dachsner (Taxner). Den Peigartnern
folgten also nun als Herren auf Burg Peigarten die Taxner, denen am Martinitag, dem
11. November 1386, Herzog Albrecht
III von Österreich besondere Rechte auf den Ort
und die Feste erteilte.
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