Geschichte:
Die
Burgfriedensverleihung
Am Martinitag, dem 11. November 1386, erteilt
Herzog Albrecht der III. dem Jakob Dachsner besondere
Rechte auf das Schloss, die Kapelle und seine Besitzungen:
Landgericht und Freiung um ehrlicher Sache. Erwähnt
wird auch: Zehent, der eigene Kaplan, die unbesteuerte
Kapelle, Jagdrechte bis Drosendorf, Weikertschlag
und Waidhofen, dem Land zu dienen, "wo ihm das
fügt", freie Verfügungs- und Verkaufsmöglichkeiten
für die Feste und deren Besitz und die gegenseitige
Einhaltung des Vertrages für beider Erben
Diese Burgfriedensverleihung ist somit, gemeinsam
mit der an Taxen die älteste fassbare in Niederösterreich.
Auszug:
"Wir Albrecht von Gots gnaden herzog ze Östreich,
ze Steyr, ze Kärnten und ze Krain, grav zr Tyroll,
bekennen öffentlich mit dem brüeff für
uns und unser erben, das für uns kommen ist unser
getreyer dyener Jabob der Dachsner und hat uns deymüthiglich
gebetten, dass wir ihm und all sein erben zu der veste
Peygartten die hernach geschrieben artikeln geben
und betrachten sulten; als haben wir angesehen sein
gepett und von sundern gnaden wegen geben wir angesehen
sein sener und all seinen erben mit kraft des briffs
unser gefürste freyung umb erber ursach in die
veste Peygarttenauf der prucken und auf dem dorff,
darunter gelegen, dass wann einer bei tag oder nacht
ein anderen Menschen erschlug auf der ehegenannten
freyung , der ist en ze pen vervallen zwei und dreissig
phunt phennig.
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